In Arbeit
Und das sind Einblicke in meine "Werkstatt", die Pläne für Kommendes beziehungsweise gegenwärtig in Arbeit befindlichen Projekte:

Für 2024 gab es viele Pläne.
Leider machte mir das gesamte Jahr lang, durch einen glühend heißen Sommer und durch den gesamten Herbst und Winter - das Alter und die angeschlagene Gesundheit unseres Hundes Kanélo, der Pate stand für die Figur des Hundes Bruno im "Wendekreis"-Roman, einen Strich durch die Rechnung. Daher legte ich 2024 meine Feder zur Seite und packte meine ganze Kraft in die Pflege und Begleitung von Kanélo, der uns am 6. Dezember 2024 verließ.
Und 2025 flog nur so an mir vorbei ... Aus
gegebenem Anlass hatte sich ein ungeplantes Projekt vor alles andere geschoben. Es handelt sich, auf
vielfachen Wunsch, um die Übersetzung meiner drei Romane ins Englische.
Ich musste mich der Herausforderung stellen,
mein Englisch so zu entwickeln, dass ich darin meinen Stil und meine
literarische Sprache finden konnte. Denn es reicht nicht, eine
Fremdsprache seit 25 Jahren im Alltag zu sprechen - literarisches Schreiben ist nochmal
eine ganz andere Hausnummer. Es war eine absolut faszinierende
Erfahrung.
In Memoriam Kanélo

Ausblick auf 2026
"Many Bridges - One River" - die englische Version von "Viele Brücken - Ein Fluss" - ist das erste veröffentlichte Buch des Jahres 2026.
Nun stehen noch die beiden Romane "Im Wendekreis der Abendsonne" und "Leonardos letzte Nacht" zur Übersetzung an, die schon weit fortgeschritten ist.
"Tropic of the Evening Sun" ist gegenwärtig im letzten Korrekturlese-Stadium und soll noch im Frühjahr 2026 erscheinen, "Leonardo´s Last Night" folgt dann im Sommer 2026.
Eine wesentlich erweiterte und völlig überarbeitete Neuauflage
des Ratgeberbüchleins "Meine Schreibwerkstatt" ist geplant, und es ist
noch einmal - aus allem bisher "liegengebliebenem" Material - ein
Erzählband mit dem Titel "Nachschlag" angedacht, an dem ich im Moment
eher sporadisch schreibe. Außerdem darf die Leserschaft sich in der Zukunft auch wieder auf einen großen Roman freuen.
Der Titel, oder worum es in dem Buch geht, wird noch nicht verraten, und sicher wird es seine Zeit dauern. Aber wenn es so wird, wie es schon in meinem Kopf aussieht, dann lohnt sich das Warten.
Vieles liegt im Moment noch im Nebel der Zukunft. Aber: Bücher kommen zu einem wie Kinder ... oft unverhofft.
Meine
Leser dürfen also, gemeinsam mit mir und viel Geduld, gespannt sein,
was die Jahre 2026 und danach bringen werden ...
Und um bei der oben
erwähnten Feder zu bleiben, so hat mir mein guter Freund Ben, um den ich und Bens Familie und Freunde trauern, kurz vor´m Abschied ein
neues Wort geschenkt: Er wünschte mir noch viel Erfolg beim "Federschwingen".
In dieser Wortkreation liegt nicht nur die Arbeit, sondern der ganze Zauber und die Magie des Schreibens.
Danke, lieber Ben! Wir werden Dich nicht vergessen! Du wirst mir immer beim Federschwingen über die Schulter schauen.
Abschiede gehören zum Leben ...

Foto: So sah
meine Schreibecke während der aktuellen Schreibphase von "Leonardos letzte Nacht" aus. An der Wand hingen,
nach Wochen und Monaten von Recherchen und hunderter vollgeschriebener
Papierseiten, eine lange Liste von Leonardos Gemälden – mit Zeitlinie – und
daneben eine Liste seiner Lebensdaten und -ereignisse. Ohne das hätte
ich nichts von dem Buch bewerkstelligen können. Ich bin völlig in Leonardos
Leben eingetaucht, beinahe wie ein Schauspieler. Es war eine sehr intensive Erfahrung.
